Rhönradturnen

Trainingszeiten

Voranmeldung notwendig unter: lisa.mittmann@gmx.net

Mädchen und Jungen
Anfänger/5-12 J. Donnerstags 17.00 - 18.00 Uhr TH EKG Lisa Mittmann
Fortgeschrittene Samstags 10.00 - 13.00 Uhr TH EKG Lisa Mittmann

 

"Rhönrad? Was'n das?"

Diese Frage wird von den Meisten gestellt, wenn man ihnen erzählt, dass man im Rhönrad turnt. Doch diese Unwissenheit ist auch nicht verwunderlich, schließlich gibt es in ganz Deutschland nur sehr wenige Vereine, die Rhönrad-Turnen mit im Programm haben.

Das Rhönrad besteht aus zwei hartgummibeschichteten Reifen. Diese Reifen werden von sechs Sprossen zusammengehalten. An den beiden Brettsprossen lassen sich Bindungen befestigen, die für die Füße des Turners vorgesehen sind. Des Weiteren gibt es zwei Spreizsprossen und zwei Griffsprossen, an denen man jeweils unterschiedliche Teile turnen kann. Auch an den beiden Reifengriffen lassen sich Übungen turnen.

 

Das Rhönrad wird dadurch bewegt, dass der Turner seinen Körperschwerpunkt auf die eine oder andere Seite verlegt. Die Füße hat er dabei meistens in den dafür vorgesehenen Bindungen. Indem der Sportler seine Füße nach unten drückt, sich also auf die Zehenspitzen stellt, behält er Körperspannung, die beim Rhönradturnen eine große Rolle spielt.

Der Turner kann sich an verschiedenen Griffen festhalten oder auch Übungen ohne Festhalten oder ohne Bindungen turnen. Oftmals braucht der Sportler eine starke Bauch- und Rückenmuskulatur, um die Körperspannung zu halten.

Die Klassen beim Rhönradturnen

Beim Röhradturnen gibt es drei verschiedene Turnklassen: die Anfängerklasse (AK), die Landesklasse (LK) und die Bundesklasse (BK).
Die Wettkämpfe finden für jede Turnklasse getrennt statt.

In der Anfängerklasse muss der Sportler zweimal seine Pflichtkür (vom DTB festgelegt; verschiedene Altersstufen) turnen.

In der Landesklasse turnt der Turner einmal seine Pflichtkür und einmal eine selbst zusammengestellte Kür, in der er bestimmten Anforderungen nachkommen muss. In der Bundesklasse muss der Turner noch höheren Anforderungen nachkommen, die z.B. auch aus einer Spiralpflichtkür bestehen. Besondere Hingucker auf den Wettkämpfen sind Synchronturnen, Partnerturnen und Turner mit Musikküren.

Auch für diese speziellen Richtungen des Turnens gibt es Regeln, die eingehalten werden sollten. Beim Synchronturnen versuchen zwei Sportler in zwei verschiedenen Rädern nebeneinander die gleiche Kür zu turnen und dabei möglichst alles synchron zu turnen. Beim Partnerturnen turnen zwei Sportler gleichzeitig in einem Rad. Dies geschieht oft zu Musik, da die Bewegungen harmonischer erscheinen. Bei einer Musikkür turnt der Turner zu Musik und muss hierbei besonders die Musik untermalen. Besonders schön anzusehen, aber leider auch besonders schwer, ist das Spiraleturnen. Dabei turnt man nur auf einem Reifen und unterscheidet große Spirale und kleine Spirale.