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Daniel Lichtenstein ist neuer Trainer unserer Zweiten

1 ½ Monate nach Beendigung der Saison 2016/17 werden auch für die zweite Mannschaft die Weichen neu gestellt. Nachdem die bisherigen Trainer Oliver Marx und Dominik Schuster nach einer erfolgreichen Spielzeit mit dem vierten Platz in der Bezirksliga nicht mehr als Trainer zur Verfügung standen, musste ein neuer Trainer her und so haben sich die sportliche Leitung und der Vorstand auf die Suche begeben und sind auch fündig geworden. Mit Daniel Lichtenstein (45) beginnt ein in der Essener Handballszene erfahrener Torwart seine Trainerkarriere in der Wolfskuhle. Groß geworden ist Daniel bei TuSEM Essen und spielte dort von der C- bis zur A-Jugend in der Ober- bzw. Verbandsliga. Danach verschlug es ihn mit der Bundeswehr für zwei Jahre ins Ausland und er kam sportlich bei RC Mons in der belgischen Regionalliga unter bevor er wieder bei TuSEM in der zweiten Mannschaft anheuerte. Danach spielte er 12 Jahre bei SuS Haarzopf und vier Jahre bei unserem Nachbarn Winfried Huttrop in der Landesliga und zuletzt bei TV Kupferdreh in der Bezirksliga. Daher ist ihm unsere zweite Mannschaft auch nicht gänzlich unbekannt. Nunmehr hat er die Handballschuhe nach 33 aktiven Jahren an den vielzitierten Nagel gehangen und möchte eine Trainerkarriere starten. Dabei kam der Kontakt eher zufällig zustande, denn weder wusste Daniel, dass wir einen neuen Trainer für die Zweite suchen noch wussten unsere Verantwortlichen, dass Daniel einen Verein als Trainer sucht, so dass er einfach mal bei uns angefragt hat, ob wir einen Trainerjob zu vergeben hätten. Als der Kontakt so zustande kam, war Daniel auch schnell von unserem sportlichen Konzept und der sportlichen Entwicklung der gesamten Hadballabteilung in den letzten Jahren überzeugt. Ziel ist es nach dem vierten Platz in der Vorsaison im nächsten Jahr unter die Top 3 der Bezirksliga zu kommen und dann nach Möglichkeit in zwei bis drei Jahren in die Landesliga aufzusteigen, um einen starken Unterbau für unsere Erste zu schaffen und den Übergang gerade für junge Spieler von der zweiten zur ersten Mannschaft so zu erleichtern. Daher wird Daniel auch mit unserem weiteren Daniel, nämlich Daniel van den Boom als Trainer des Wolfsrudels eng zusammenarbeiten und das gleiche spielerische Konzept verfolgen, um einen leichteren Wechsel zwischen den beiden Mannschaften zu ermöglichen. Als ehemaliger Torwart sind ihm natürlich eine gute Abwehrarbeit und ein gutes Zusammenspiel von Abwehr und Torwart wichtig. Aufbauend auf eine gute Abwehrarbeit, sollen mit schnellen Gegenstößen über die erste und zweite Welle leichte Tore erzielt werden, weswegen er auch Wert auf ein technisch sauberes Spiel und eine geringe Fehlerquote im Spiel, dafür aber auf eine gute Wurfquote legt.

Die Mannschaft konnte sich bereits einen ersten Eindruck von ihm verschaffen und wird es ihrem neuen Trainer sicherlich leicht machen, sich an der Wolfskuhle heimisch zu fühlen. Noch haben die Jungs ein bisschen Schonfrist vor ihm ehe es am 20.06. mit der Saisonvorbereitung losgehen wird.

Auch neben dem Platz ist Daniel Lichtenstein in der Essener Sportszene kein Unbekannter. So hat er neun Jahre lang für Radio Essen über Rot-Weiss Essen berichtet und war anschließend knapp zwei Jahre Stadionsprecher an der Hafenstraße. Darüber hinaus war er noch lange dem TuSEM verbunden und zwar als Hallensprecher von 1999 bis 2014 und zwischenzeitlich war er auch bis 2005 verantwortlich für die Pressearbeit beim TuSEM und hat in dieser Funktion das Pokalendspiel 2003 und den EHF-Pokalsieg 2005 sowie beide Wiederaufstiege in die erste Bundesliga begleitet.

Wir freuen uns auf Daniel und wünschen ihm viel Spaß in seiner neuen Funktion und natürlich ihm und seiner Mannschaft viel Erfolg in der Bezirksliga, die durch den unglücklichen Abstieg von DJK Altendorf 09 sicherlich noch an Qualität dazugewinnen wird.

Genauso sei an dieser Stelle unserem bisherigen Trainergespann Oliver Marx / Dominik Schuster gedankt, die nach einer erfolgreichen Zeit mit der Dritten in der letzten Saison die Zweite an die Spitzengruppe der Bezirksliga herangeführt und somit einen weiteren Schritt vorangebracht haben.