MTG Senioren-Kreis Unterwegs (SeKU)

Berichte der Besichtigungen


Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken.


Besuch der Firma "Idealspaten" in Herdecke

Am 8. September fuhren 21 Senioren nach HErdecke, um dort die Firma "Idealspaten" zu besichtigen.
Schon seit 110 Jahren werden in Herdecke Handwerkszeugefür den Bau- und Gartenbedarf gefertigt.

          



Besuch des Landtages in Düsseldorf

Am Dienstag, dem 1. September 2009 machten sich die Senioren der MTG auf die Reise in den Düsseldorfer Landtag. Der SPD-Vorsitzende von Essen und Landtagsabgeordnete Dieter Hilser (MTG Mitglied) stand der SEKU für Rede und Antwort zur Verfügung. Dafür nochmals ein großes Dankeschön!

                     



Besuch der Möbelfabrik Panthel und der Birkenhof-Brennerei

Am 17. März 2009 fuhr der Seniroen-Krei-Unterwegs (Seku) in Richtung Westerwald. Dort standen zwei interessante Besichtigungen auf dem Programm. Zum einen wurde die Möbelfabrik Panthel und zum anderen die Birkenhof-Brennerei besichtigt.

Hier einige Impressionen über die beiden Besichtigungen

Möbelfabrik Panthel:
                


Birkenhof-Brennerei:
               

Besuch der Glasid AG

Am 7. und 14. Juli besuchten unsere Senioren die Glasid AG in Essen und Gelsenkirchen. Die Glasid AG verfügt in Europa über eines der größten Bearbeitungszentren für Glas.

                       



Fahrt am 15.01.09 nach Gronau zum Rock- und Poppmuseum und zur Uranaufbereitung bei der Firma URENCO

Das Rock- und Poppmuseum wurde im Juli 2004 eröffnet und ist im europäischen Raum das einzige Haus dieser Art. Neben diversen Ausstellungsstücken steht die Musik im Vordergrund.

Die Firma URENCO Deutschland GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Urananreicherungstechnologie und spielt eine Rolle bei der Herstellung von Kernbrennstoff. Im Betrieb in Gronau sind ca. 300 Mitarbeiter tätig.

Rock- und Popmuseum      Rock- und Popmuseum           Uranaufbereitung Urenco      Uranaufbereitung Urenco     



Grillabend der SeKU am Vereinsheim

Am Samstag, den 04.07.2009 veranstaltenten der SeKu am Vereinsheim einen gemütlichen Grillabend. Die Fotos geben einen Einblick darüber, wer aktiv gearbeitet hat und wer den leckeren Würstchen, dem Kartoffelsalat und allen anderen Köstlichkeiten zugetan war. Verdurstet ist auch niemand der Anwesenden. Ein dickes "Danke" den vielen Helfern.

                             

                             

                             

     



Fahrt am 15.01.09 nach Gronau zum Rock- und Poppmuseum und zur Uranaufbereitung bei der Firma URENCO

Das Rock- und Poppmuseum wurde im Juli 2004 eröffnet und ist im europäischen Raum das einzige Haus dieser Art. Neben diversen Ausstellungsstücken steht die Musik im Vordergrund.

Die Firma URENCO Deutschland GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Urananreicherungstechnologie und spielt eine Rolle bei der Herstellung von Kernbrennstoff. Im Betrieb in Gronau sind ca. 300 Mitarbeiter tätig.

Rock- und Popmuseum      Rock- und Popmuseum           Uranaufbereitung Urenco      Uranaufbereitung Urenco     



Kokereibesichtigung in Bottrop

Am 14.Oktober 2008 hatten 18 Senioren der MTG die Gelegenheit, die letzte der in Betrieb befindlichen Kokereien der RAG Deutsche Steinkohle AG in Bottrop zu besichtigen. Die Zentralkokerei Prosper wurde 1928 mit 45 Öfen in Betreib genommen. Heute werden in drei Batterien mit insgesamt 146 Öfen pro Tag 5.500 t Koks erzeugt.

     



Krippenmuseum in Telgte und zur Stadtführung in Münster am 25.November 2008

Der Ausflug ging mit einer Gruppe von insgesamt 50 Personen mit dem Bus nach Telgte, um das Krippenmuseum zu besuchen. Das Krippenmuseum Telgte ist eine Sammlung von ca. 150 Krippen und wurde 1994 zum Museum erklärt. Die Krippen waren auch in den Jahren zuvor in kleinen Ausstellungen zu sehen. Die Modelle stammen aus vielen Regionen Deutschlands und der ganzen Welt. Die Materialien, die für die Krippen verwendet worden sind, reichen von Hölzern über Steine bis zur Kohle, Wolle und Papier.

Nach diesem Besuch ging die Fahrt weiter nach Münster. Wir hatten eine 2-stündige Stadtführung, die uns die Sehenswürdigkeiten näher bringen sollte. Es folgte eine Freizeit für jeden bis zur Bus-Abfahrt um 18.00 Uhr, die mit einem ausgiebigen Bummel über den Weihnachtsmarkt endete.

                       

           



Normandie und die Bretagne am 30.August 2008

40 Senioren der MTG machten sich auf die Reise, um einen ganz besonderen Teil Frankreichs kennenzulernen: die Normandie und die Bretagne.
Hier wird nur Reieseroute kurz aufgezeigt: Start war Rouen und dann ging es weiter nach Arromanches, Bayeux, Kloster Mont St. Michel, Hafenstadt St. Malo, Cancale, dem Hauptort der französischen Austernzucht, mittelalterlichen Kleinstadt Dinan, Locronan, 330 m hohe Berge Ménz Hom, einem der höchsten Punkte der Normandie, Pointe de Penhir, Carnac und Chartres.
Ein ausführlichen Reisebricht findet Ihr hier, Reisebericht.





Deutscher Wetterdienst in Essen am 19.August 2008

Informationsbesuch beim "DWD" Deutscher Wetterdienst, in Essen, Wallneyer Str. 10.
Hier haben wir u.a. erfahren, dass neben ziviler Luftfahrt, Ballonfahrer, Segelflieger auch Rettungsdienste und sogar die Landwirtschaft, z.B. Erdbeerbauern, Auskunft über das Wetter einholen.
Die zivilen, d.h. privaten Auskunftsuchenden, erhalten diese Auskünfte nur gegen Zahlung einer Gebühr.

           



Besichtigung der Kläranlage Essen - Süd sowie der Klärschlammbehandlungsanlage am 09.Juli 2008


                 



Mandern (Hunsrück) und Luxemburg

Am Dienstag, den 17.Juni 2008, starteten früh um sechs 51 frohgelaunte MTG-Senioren zur Fahrt in den Hunsrück. Gegen 10 Uhr begann die Besichtigung des Hans Bilstein Werkes der Krupp-Thyssen AG in Mandern.
Seit über 50 Jahren werden hier von über 850 Mitarbeitern hochwertige Stoßdämpfer und Wagenheber für die Automobilindustrie hergestellt.
Ein paar Zahlen:: Gewerblich 690, Angestellte 120, Azubis 40, Frauenanteil 19%, Durchschnittsalter 42 Jahre. Ausbildung als Mechatroniker, Energieelektroniker, Industriekaufmann-frau, Fachkraft für Lagerwirtschaft, Werkzeugmechaniker/innen.
Auf ca. 25000qm Produktionsfläche werden rund 8 Millionen Dämpfer und Federn d.h. Paarungen aus Dämpfern und Federn, teils manuell, teils mit modernen Robotern hergestellt. Ferner werden Kolbenstangen, Rohre und Federn für die Bilstein Standorte in USA und Rumänien angefertigt.
Seit 1998 gehört die Firma zu Krupp und jetzt zur Thyssen-Krupp Bilstein Suspension GmbH.
Die Firmengründung im "Hochwald" bei Mandern entstand aus den Jagd-Beziehungen des Gründers Hans Bilstein bei der Rotwild-Jagd! Vorhanden war ein kleines Werk für Baubeschläge mit 40 Mitarbeitern. Wir besichtigten fast alle Komponenten eines vorbildlich und sauber geführten Betriebes, der überwiegend für Edel-Automarken wie Lamborghini, Maserati, Porsche, Mercedes etc. fertigt.

Zur Mittagspause fuhren wir zum Haus Doris in Kell am See, wo bis 14 Uhr gut gespeist und enspannt wurde.

Gegen15 Uhr erreichten wir die Innenstadt von Luxemburg, wo eine engagierte Stadtführerin erst eine 1-stündige Informationsfahrt per Bus mit vielen Details zu Historie und Entwicklung der Stadt und des Landes anbot. Anschließend ging es 1 Stunde zu Fuß durch die Altstadt. (Höhepunkt die spätgotische Kathedrale Notre Dame) Die Bankenlandschaft und die Europäische Union wurde mit imponierenden Neubauten im Stadtteil Kirchberg besichtig.
Der Ausländeranteil beträgt über 70 % und führt zu vielen Verkehrsproblemen. Aus Belgien, Frankreich sowie Deutschland kommen die Pendler zu den hoch bezahlten Arbeitsplätzen und verstopfen morgens und abends die Straßen.
Die vielen Portugiesischen Gastarbeiter haben sich als Handwerker etabliert und sind einer ihrer Prinzessinnen gefolgt.
Die Wohnungsmieten und die Lebenshaltungskosten sind extrem hoch, sodass viele im weiten Umfeld bis hin zur deutschen Seite der Mosel oder in die Eifel ausweichen.
Gegen 17.30 Uhr wurde der Heimweg angetreten, unterbrochen von einem Stop an der Grenze um noch einige steuergünstige Sachen einzukaufen.
Endlich gegen 22 Uhr erreichten alle leicht erschöpft, aber wohlbehalten unser Ziel am Schwimmbad Ost.

                 

                 

                       





Besuch der Wuppertaler Schwebebahn am 8.April 2008

Der SEKU fuhr per Bus mit 54 Personen zur Reparaturwerkstadt der Wuppertaler Schwebebahn. Hier werden alle Wartungen für die sichere Fahrt des über Hundert Jahre alten Verkehrsmittels ausgeführt. Von Wuppertal-Oberbarmen bis Wuppertal-Vohwinkel wurde eine einzigartige Stahlkonstruktion über dem Fluß zu einem der bequemsten und sichersten Verkehrsmittel der Welt ausgebaut. Sie befördert jährlich mehr als 23 Millionen Fahrgäste, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder einfach nur aus Spaß u. Neugierde auf das "Erlebnis Schwebebahn". Dieses Vergnügen hatten wir im historischen Kaiserwagen, mit dem wir als Sonderzug die gesamte Strecke mit fachkundiger und lustiger Erläuterung abfuhren. Diese "gute Stube" Wuppertals wird zu allen festlichen und auch normalen Anlässen genutzt. Wir hatten das Vergnügen in dem 1900 in Betrieb genommenen Wagen bei "Kaiserwetter" ein schönes Frühstück zu genießen. Diesem fast 2-stündigem sanften Schweben über der Wupper folgte eine Stadtrundfahrt per Bus, wobei uns alle restlichen Sehenswürdigkeiten von der Hostess sehr informativ nahe gebracht wurden. Zum Abschluss wurde noch eine Besichtigung der Historischen Stadthalle Wuppertal durchgeführt. Alle waren erstaunt solch ein meisterhaft renoviertes Konzert-und Veranstaltungshaus besuchen zu können. Hier verbinden sich ursprünglicher Glanz mit moderner Elektoausstattung. Die Akustik soll einzigartig sein und wird wohl viele MTG-ler nochmals dorthin locken.

                 

           



Bäckerei Peter

Am 8.Januar 2008 besuchten wir mit 23 Personen die Essener Großbäckerei Peter im Gewerbepark M1. Dieser Besuch war nicht nur aufschlussreich, sondern auch lustig. Verkleidet konnte jeder sein Brot mit individuellen Formen und lustigen Mustern selber gestalten und backen! Vorher wurde der Teig vollautomatisch gerührt und geknetet. Weiterhin wurden in einem Rundgang alle Produktionsvorgänge erklärt und erläutert.
Der normale Zwei-Schicht Betrieb für die über 80 verschiedenen Backwaren (ca. 49 Beschäftigte) wird ergänzt durch die "Handarbeiter" 7 Bäcker und Konditoren sorgen tagsüber für die die 2 süßen Sachen".
Die Firma Peter feiert bald das 100 jährige Bestehen im Familienbesitz (2010).
Zurzeit sind 6 Familienmitglieder in alle Funktionen leitend tätig.
33 Filial-Geschäften in Essen und Velbert werden mit besten Bäckerei und Konditoreiwaren versorgt.

Besuch Bäckerei Peter



Bofrost

Im März 2008 wurde" bofrost", ein auf den Vertrieb von Tiefkühlkost und Eiscreme spezialisiertes Unternehmen im niederrheinischen Straelen besucht. (2x30 Pers.)

Die Firma wurde 1966 von Josef H. Boquoi in Issum gegründet und hat heute einen Marktanteil von ca.70% im Direktvertrieb. Bofrost ist in 12 europäischen Ländern mit rund 240 Niederlassungen vertreten, beliefert etwa sechs Millionen Haushalte und beschäftigt über 9.415 Mitarbeiter.
In ca. 32 Ländern der Erde werden Gemüse, Fleisch, Geflügel und Fisch optimal ausgesucht und vor Ort innerhalb kürzester Zeit (max. 2 Std.) bei minus 70 Grad schockgefrostet. Dieses Verfahren bietet die größtmögliche Sicherheit um alle wertvollen Inhaltstoffe, besonders die Vitamine, optimal zu erhalten. Die Kühlkette darf nie unterbrochen werden, daher erfolgt die Auslieferung in über 500 spezial gedämmten Kühlwagen (Kosten ca. 1Familienhaus) über angestellte Verkaufsfahrer. Diese versorgen die Haushalte mit dem gewünschtem bis an den Tiefkühlschrank.

In ca. 3 Stunden wurde das Vertriebsverfahren, die Qualitätskontrolle und alles Wesentliche dieses großen Unternehmens erläutert. Bei Kaffee und Kuchen wurde aus dem Katalog Werbung für die vorzüglichen Produkte von bofrost gemacht.



Müllheizkraftwerk

Im Februar 2008 wurde mit 2 Gruppen (je 20 Personen) das Müllheizkraftwerk in Essen-Karnap besichtigt. Hier wird der Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfall der Städte Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck und Mülheim verbrannt.

Begonnen hat es mit einem Steinkohlekraftwerk, welches hier 1939 errichtet wurde. 1963 wurde auf Hausmüll umgestellt und 1981 auf Heizwärmekopplung auf die Steag Fernwärmeschiene nachgerüstet.1987 wurde das jetzige moderne Müllheizkraftwerk erbaut. Für die ca. 1,2 Mio. Einwohner der obigen Städte werden in 4 Verbrennungskesseln bis zu 740.000 Tonnen Müll verbrannt! Zur Vermeidung von Luftverunreinigung wurden 1995 Rauchgasreinigungsanlagen nachgerüstet und ab 1997 bringt eine Eindampfungsanlage eine abwasserfreie Arbeitsweise. Das Ziel der Anlage ist eine kostengünstige, umweltfreundliche und ökologisch sinnvolle Umwandlung des Mülls in wieder verwertbare und ablagerungsfähige Reststoffe. Die bei der Verbrennung freiwerdende Energie wird zur Erzeugung von Strom und Fernwärme genutzt.

Die Dimensionen in Zahlen:
ca.500 Müllfahrzeuge liefern täglich bis 3.500 Tonnen Müll ab. Über 13 Kippstellen wird alles in einen riesigen Bunker abgeladen. Über Müllgreifer mit 5 Tonnen Hubkraft fünf Meter Spannweite werden die Kessel beschickt und rund um die Uhr verfeuert. Die Temperatur beträgt zwischen 850 bis 1.000 Grad und wird zur Dampferzeugung genutzt. In einem 80 km langen Rohrsystem wird der Dampf zur Stromerzeugung durch riesige Turbinen geschickt (48 Megawatt reichen für die Stromversorgung von 70.000 Haushalten). Ein Teil des Dampfes wird zur Versorgung mit Fernwärme genutzt.

Das Werk liegt in einem reinen Wohngebiet und ist optimal gegen Lärm und sonstige Emissionen geschützt. Die Rauchgase werden nach dem neuesten Stand der Technik gereinigt und über einen 200 m hohen Kamin entsorgt.Die Reststoffe z.B. Rostasche (27%) werden als Recycling Material im Straßen- und Tiefbau eingesetzt. Eisenschrott wird in der Stahlindustrie gebraucht. Mit Flugasche werden Hohlräume im Bergbau verfüllt.Der bei der Rauchgaswäsche anfallende Gips (0.5 %) wird auf Deponien abgelegt. Die Schwermetalle etc. werden auf Sondermülldeponien entsorgt. Das bei der Rauchgaswäsche verbleibende Restprodukt wird als Salzlösung (Sole) im Salzbergwerk oder im Winterstreudienst der Stadt Gelsenkirchen verwertet.
Eine ständige vollautomatische Überwachung der Emissionswerte (Tag und Nacht) welche von unabhängigen Sachverständigern überprüft werden, führt dazu das wir alle ruhig schlafen können.

                                



Besichtigung des Landtags NRW

Am Donnerstag, den 25. Oktober besuchten 55 MTG Senioren den Landtag in Düsseldorf. Per Bus angereist (da die Bahn streikte) zeigte uns der Nachmittag ganz neue "Probleme" auf, wie z.B. Punkt 5 der Tagesordnung: Versalzung der Weser und Werra verringern. Oder Punkt 6: Keine Verlängerung der Nachtflugregelung.
Die Wortmeldungen und Diskussionen der einzelnen Fraktionen zeigten ein interessantes Bild unserer Regierung.
Unsere Eindrücke konnten wir bei einer Diskussion mit dem MdL Herrn Hilser erweitern. Er gab uns ein umfassendes Bild von der Arbeit eines Abgeordneten und zeigte die Schwierigkeiten auf, die berechtigten, aber oft unterschiedlichen Ansprüche und Bedürfnisse unter einen "Hut" zu bringen. Zum Abschluss konnten bei Kaffee u. Kuchen alle über das Erlebte nachdenken.



Besichtigung des Duisburger Hafens

Eine Besichtigung der besondere n Art erlebte 32 Teilnehmer am 25. September 2007. Per Bus angekommen, wurden alle in einem Luxusboot der Hafen AG quer durch die Wasserstraßen zum Rhein geleitet und einige Km nach Rheinhausen zum alten Krupp-Stahlgelände geschippert. Bei Kaffee und Kuchen erläuterte der Technische Vorstand Herr Schliepkötter (aus Essen-Werden)die Hintergründe der Duisburger Hafengruppe. Sie hat sich innerhalb der letzten 6 Jahre durch Umorganisation zum größten und wirtschaftlich erfolgreichsten Binnenhafen entwickelt!!
Eine wichtige Aufgabe ist die Entwicklung des Logistik-"Hafens" auf dem alten Gelände der Rheinhausener Krupp AG. Hier entsteht eine moderne "Log-Port" Anlage mit Diversen Lagern für Zuliefer- und Industriefirmen. Beschäftigt werden hier ca. 350 Mitarbeiter, die den Übergang vom öffentlichen Dienst in eine "freie Marktwirtschaft unter anderem mit einer angemessenen Gewinnbeteiligung geschafft haben.
Nach ca. Einstündiger Busfahrt über das Entwicklungsgelände wurden uns auf der Rückfahrt per Boot noch die internationalen Verbindungen und Handelsbeziehungen umfassend erklärt. Verwöhnt wurden alle mit einer leckeren Suppe und Getränken.



Franz Sales Werkstätten

Zum 5. Mal wurden die Franz Sales Werkstätten an der Dahlhauser Str. besichtigt. Es haben inzwischen fast 100 Personen an diesen Besichtigungen teilgenommen und jeder sagte das gleiche. "Wir haben uns das ganz anderes vorgestellt!"
Es ist schon erstaunlich, was die Behinderten und ihre Betreuer leisten.

Es wird dort genau und kontinuierlich gearbeitet. Die Leistungen sind auf das Können der Behinderten abgestimmt, sie werden aus- und weitergebildet. Die Menschen dort haben Spaß bei der Arbeit. Es werden die unterschiedlichste Gewerke angeboten: Schlosserei, Buchbinderei, Gärtnerei, Wäscherei (zertifiziert für Krankenhauswäsche) und vieles andere mehr. Besonders zu erwähnen ist der Biobauernhof mit dem Hofladen, in dem Sie unter anderem Biogemüse und Biofleisch kaufen können. Sie sollten das Angebot einmal testen. Nicht zu vergessen ist der Reiterhof "Spelbergshof" mit seinem Bistro "Fränzchen", wo man nicht nur bei einem Spaziergang Kaffeetrinken kann, es gibt auch Mittagessen und Platz für Familienfeiern mit bis zu 50 Personen.

Es lohnt sich, einmal zu sehen, wie und was heute in derartigen Unternehmen geleistet wird, um für unsere Behinderten Aufgaben und Beschäftigung zu schaffen.

Wenn Sie Interesse haben, sich die Werkstatt einmal anzusehen, rufen Sie Knut de la Motte unter 53 06 63 an, wir werden dann neue Besichtigungstermine anbieten.



Besichtigung der Firma Fuhr in Heiligenhaus

Trotz der Urlaubszeit fanden sich am 15. Juni 2004 25 Seku-Mitglieder auf dem Parkplatz am Ostbad Steele ein, um gemeinsam mit den eigenen PKW's nach Heiligenhaus zu fahren und dort die Firma Fuhr zu besichtigen.

Das fast 150jährige Familienunternehmen Fuhr beschäftigt 220 Mitarbeiter und stellt Schlösser und Beschläge für Türen und Fenster her.

Nach der Begrüßung haben wir zunächst den Betrieb besichtigt. In der Stanzerei werden an modernen, automatischen Maschinen, aber auch an herkömmlichen Anlagen, die Einzelteile für die Schlösser und Beschläge produziert. In der nachfolgenden Halle konnten wir dann die halb- und vollautomatische Montage der Schlösser sehen. Im anschließenden Lager befinden sich Halbzeuge, die einen viermonatigen Fertigungsbedarf abdecken. Auch werden hier ca. 2 Millionen Einzelteile gelagert, die eine Lieferfrist von vier Wochen und weniger garantieren. Im Ausstellungsraum führte man uns ca. 10 verschiedene Sicherheitsschlösser und Beschläge vor, wobei uns plötzlich allen bewusst wurde, dass wir zuhause auf diesem Gebiet einige Defizite haben. Zum Abschluss konnten wir uns dann noch einen Videofilm der Firma Fuhr, bei einem Imbiss (Kartoffelsalat, Schnitzel, Frikadellenspieße, Käseplatte, Brot und Gebäck) und alkoholfreien Getränken, ansehen.

Wir alle waren davon überzeugt, dass die Firma Fuhr ein Unternehmen ist, das entsprechend der ISO 9001 Qualifzierung u.a. die Mitarbeiterführung, die Sicherheit, die Qualität und vor allem die Ordnung und Sauberkeit vorbildlich einhält. Knut de la Motte bedankte sich abschließend für die sehr freundliche Aufnahme, Führung und Bewirtung bei der Firma Fuhr. Für uns alle war diese Besichtigung ein sehr schönes Erlebnis.

Bedanken möchten wir uns bei unserem alten Handballkollegen Knut de la Motte, der diese Besichtigung in vorbildlicher Weise (auch wenn 24 Stunden zu früh) zustande gebracht und organisiert hat.

20.06.2004 Dieter Faßbender



Besichtigung des Gaseums

Die zweite Besichtigung des Seku der MTG Horst fand am 22. April 2004 im Gaseum der Firma Ruhrgas in Essen statt. Teilgenommen haben 23 Mitglieder.

Ein erfahrener Ingenieur der Fa. Ruhrgas erklärte uns anhand von Schautafeln und Modellen, sowie Gebrauchsgegenständen die Gewinnung und Nutzung von Holzkohlegas (Leuchtgas) und Kokereigas. Nach der Aufgabe von Kokereien wird fast ausschließlich nur noch das Erdgas von Ruhrgas vertrieben. Auch hier wurde uns sehr umfangreich die Gewinnung, Lagerung und Nutzung des Erdgases erklärt.

Nach fast zweistündiger Führung, waren wir alle von dem Vortrag sehr angetan und haben eine Menge Neuigkeiten auf dem Gasgebiet dazu gelernt.

28.04.2004 Dieter Faßbender



Besichtigung der Wassergewinnungsanlage in Steele

Die erste Besichtigung des Seku der MTG Horst fand am 26. Februar 2004 in der Wassergewinnungsanlage in Essen-Steele statt.

Trotz Schneetreiben fanden sich 27 Teilnehmer am Haupteingang in Überruhr ein und wurden dann nach einem 20minütigen Fußmarsch durch die Wassergewinnungsanlage im Haupthaus von der Begleitperson an einer Informationstafel über den Ablauf der Wassergewinnung informiert. Weitere Besichtigungen waren leider nicht möglich, da die Maschinenhallen wegen Bauarbeiten gesperrt waren.

Nach dem Rückmarsch durch die Kälte waren wir froh in unsere warmen PKW's einsteigen zu können.



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